Literatur im Gespräch: Alleinsein
Literatur im Gespräch: Alleinsein
Seit den Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie haben viele Menschen erfahren, wie belastend es sein kann, allein zu sein. Schon der griechische Philosoph Aristoteles beschrieb den Menschen als zoon politicon, also ein auf die Gemeinschaft angewiesenes Wesen, das mit seinem sozialen Umfeld interagieren muss, um in der Welt zurechtzukommen. Werden Menschen aus einer Gruppe ausgeschlossen, leiden sie und suchen sehr oft die Schuld bei sich selbst. Andererseits gibt es aber auch die bewusste Entscheidung für das Alleinsein, um belastende Erlebnisse zu verarbeiten oder sich neu zu orientieren.
In den Romanen und Novellen geht es um einen Schauspieler, der sich im Alter nicht mehr auf sein Talent verlassen kann, um ein junges Mädchen, dem die Familie zu viel zumutet, um das fiktive Zusammentreffen von Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode, die sich beide ihrer Zeit fremd fühlen, und um ein Café ohne Namen, in dem sich einsame Menschen zusammenfinden.
Philip Roth, „Die Demütigung“; Arthur Schnitzler, „Fräulein Else“; Christa Wolf, „Kein Ort. Nirgends“; Robert Seethaler, „Das Café ohne Namen“.
Status: Anmeldung möglich
Kursnr.: 26B2001
Beginn: Mi., 30.09.2026, 16:30 - 18:00 Uhr
Kursort: die insel Hauptstelle; EG; Raum K2
Gebühr:
ab 10 Teiln.: 20,80 €
ab 8 Teiln.:
26,40 €
ab 6 Teiln.:
34,40 €
Wiesenstraße 22
45770 Marl
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
30.09.2026
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Uhrzeit:
16:30 - 18:00 Uhr
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Wo:
Wiesenstraße 22,
die insel Hauptstelle; EG; Raum K2
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Datum:
14.10.2026
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Uhrzeit:
16:30 - 18:00 Uhr
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Wo:
Wiesenstraße 22,
die insel Hauptstelle; EG; Raum K2
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Datum:
18.11.2026
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Uhrzeit:
16:30 - 18:00 Uhr
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Wo:
Wiesenstraße 22,
die insel Hauptstelle; EG; Raum K2
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Datum:
02.12.2026
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Uhrzeit:
16:30 - 18:00 Uhr
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Wo:
Wiesenstraße 22,
die insel Hauptstelle; EG; Raum K2
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